
Mit öV fuhren wir zur Schwägalp, wo wir unsere Bergtour auf den Säntis starteten. Der Bergweg führt im Zick-Zack durch die Nordwand des Säntis. Erstaunlich, dass man hier überhaupt hochwandern kann, aber der Bergweg ist gut ausgebaut. Wir waren wie erwartet nicht die einzigen an diesem Berg unterwegs. Da es immer steil hinaufgeht, gelangt man bald auf den Grat, wo einem eine prächtige Rundsicht angeboten wird, wäre da nicht der Dunst gewesen. Auf dem Grat steht das imposant gelegene Berggasthaus Tierwis. Wir liessen das Berggasthaus aber hinter uns und genossen unser Picknick etwas weiter weg. Wir wanderten weiter über das Karstgebiet hoch zum Grat zwischen Girenspitz und Säntis. Mit Hilfe von Ketten und Tritten wanderten wir dann in Einerkolonne auf den Gipfel des Säntis. Überholen ist hier fast unmöglich und man muss etwas Geduld aufbringen, sowieso an einem sonnigen Sonntag wie heute. Der Gipfel ist fantastisch freistehend und bietet vermutlich eine der besten Aussichten in der Schweiz (wenn wie gesagt der Dunst nicht wäre). Ich hatte Freude, endlich das erste Mal auf dem Säntis zu stehen. Es war bestimmt nicht das letzte Mal. Der Berg bietet so viele interessante Berg- und Alpinwanderwege, wo man sich ziemlich vertun kann. Für den Abstieg nahmen wir dann die Seilbahn runter zurück zur Schwägalp. Schwierigkeit: T3.
01.10.2023