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Schächentaler Windgällen (UR, 2764m)



Von unten ist es kaum vorzustellen, dass man ohne spezielle Klettererfahrung die mächtige Wand der Schächentaler Windgällen begehen kann. Einmal drin, ist aber alles halb so wild. Gute Trittsicherheit und volle Schwindelfreiheit in zum Teil losen Gelände ist trotzdem Pflicht. Die Kletterpassagen variieren im 2. Schwierigkeitsgrad. Bohrhaken zur Absicherung in Abständen von ca. 20m wären in den schwierigeren Passagen vorhanden.
Zur Routenbeschreibung: Vom Klausenpass oder Muotathalerseite bis Ruosalper Chulm aufsteigen. Anschliessend dem Grat bis an den Wandfuss folgen und dann etwas links halten. Wegspuren und einzelne Steinmänner kennzeichnen den Weg. Über eine Runse (Schlüsselstelle der Tour, II) östlich auf Punkt 2520 zum Plateau aufsteigen. Als Alternative (einfacher) kann auch von Norden her in den Halbkessel "reingewandert" werden. Weiter zum Punkt 2537 und dem Grat folgend zum Wandfuss. In der Wand zuerst kurz etwas links halten, dann nach Osten queren und alles dem Grat entlang (eher auf der östlichen Seite) zum Gipfel. Wegspuren und einzelne Bohrhaken sind vorhanden. Schwierigkeit: T6.
25.06.2006