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Cima di Gana Bianca (TI, 2843m)



Die Capanna Quarnei im Val Malvaglia besitzt mit seiner asymmetrischen Form eine einzigartige Architektur. Die Innenräume sind mit Holz verkleidet und sehr gemütlich. Auch das Essen ist fantastisch. Von der Hütte aus sind unzählige Berg- und Alpinwanderungen möglich. Die Tessiner- und Bündner Alpen treffen hier zusammen. Wir wählten den Aufstieg zum Cima di Gana Bianca, das heisst in Richtung Bleniotal und weg von den Bündner Grenzbergen. Der Aufstieg führt bis 2300 m noch auf einem markierten Wanderweg, ehe man in die Welt der Block- und Geröllfelder eintaucht. Zwischendurch sind vereinzelte blaue Striche auf den Felsblöcken zu erkennen. Südlich vom Cima di Gana Bianca gelangt man auf den Pass. Von da an ist es einen Katzensprung auf den Gipfel. Wir hatten wiederum das Glück, ein Prachtswetter geniessen zu können. Für den Abstieg wählten wir den Geröllkessel südwestlich vom Gipfel. Kurz vor der Alp Pièi hat man es dann geschafft und es folgt der Übergang zum sanften Wiesengelände. Die Hangquerung zur Selbstversorgerhütte Alpe di Prou erfordert dann aber noch einmal Konzentration, da der Hang steil abfällt. Wir waren dann froh, die Seilbahn in Dagro zu erreichen. Ich hatte vorgestern in der Hütte den Zehen verstaucht und war heute immer ein bisschen am Humpeln und ziemlich unelegant unterwegs. Schwierigkeit: T4-.
07.10.2017