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Monte Garzo (TI, 800m)



Mit Bergführer Bini aus Engelberg war der Plan, zusammen eine Hochtour zu unternehmen, wo ich mir nicht als selbständig durchgeführte Tour zutraute. Da es jedoch weit hinuntergeschneit hatte und die Sonne nur in der Südschweiz schien, kam als Ersatz ein eintägiges Klettern in Frage. Wir wählten die Gneisplatten bei Ponte Brolla, genauer gesagt am Monte Garzo. Anfangs Maggiatal kann rechts parkiert werden. Zuerst einem Weg folgend, dann durch einen ausgetrocknetem Bachlauf folgend, liessen wir den Sektor mit der berühmten "Alhambra" rechts liegen und querten statdessen wieder nach links zum Sektor Brunone, wo wir bald vor den Einstiegen diverser Kletterrouten lagen. Die Schwierigkeit war dann, die Routen am Fels deren im Plaisirführer zuzuordnen. Wir kletterten dann einfach mehrere Routen, einmal bis ganz nach oben (6a+ und 6a). Da ich schon länger nicht mehr draussen klettern war, taten mir die Zehen durch das Reibungsklettern ganz schön weh. Wir mussten heute einige Male abseilen. Ich habe das erste Mal mit dem Tuber und dem Amerikanischen Prusik abgeseilt (zuvor immer mit Abseilachter und normalem Prusik), was mich einiges an Konzentration kostete. Am Ende des Nachmittages war ich dann ziemlich geschafft und war froh über ein Bierchen in Ponte Brolla. Trotzdem war es ein super Tag, da ich einerseits ein privates Coaching erhielt und mich wieder mal im Reibungsklettern herantasten konnte. Schwierigkeit: 4c - 6a+.
12.09.2017