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Piz Tschierva (GR, 3546m)



Nach der gestrigen Tour auf den Piz Morteratsch schlug heute gemäss Wettervorhersagen das Wetter um. Mit dem aufziehenden Schlechtwetter am Nachmittag sollte der Piz Tschierva noch drin liegen. Wir wählten die Überschreitung des Piz Tschierva. Von der Hütte stiegen wir wieder auf dem selben Wanderweg wie beim gestrigen Abstieg hoch Richtung Tschiervagletscher. Auf ca. 3000 m querten wir nach links zur sogenannten Terrassa auf 3120m. Von dort gerade hoch über unzählige Blöcke und etwas loseren Steinen. Bei ca. 3300 m stiegen wir über den Südostgrat in leichter Kraxelei und über einen Flaum von Schnee hoch zum Gipfel (T5+). Pünktlich bei der Gipfelankunft zog der Nebel über uns vorbei, weshalb uns die Aussicht komplett verwehrt blieb. Den Abstieg nahmen wir über die Normalroute in Richtung Fuorcla Tschierva und am Gletscherrand wieder zurück zum aufgestiegenen Bergweg zur Hütte. Wichtig ist, dass man für den Abstieg zum Gletscherrand nicht bis zum tiefsten Einschnitt der Fuorcla Tschierva runtersteigen sollte, sondern bereits etwas vorher über kompaktere Felsen.
Der Abstieg von der Tschiervahütte durch das Val Rosegg ist gewaltig schön. Die Wacholderstauden und die Lärchen zierten den Wanderweg. Schwierigkeit: Südostgrad T5+, Normalroute T4.
23.08.2015