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Sasso Gordona (TI/I, 1410m)



Die Gipfel im Süden der Schweiz (Sottoceneri) und in der angrenzenden Lombardei lassen sich sehr gut im Frühling erwandern, wenn bei uns noch Schnee liegt. Da das Wetter in der Karwoche im Norden schlecht war, zog es uns in die Sonnenstube der Schweiz. So wählten wir einen Voralpengipfel an der Grenze Tessin/Italien mit Ausgangspunkt im Valle di Muggio. Der Start erfolgte im Dörfchen Cabbio, welches von Chiasso aus per Postauto zu erreichen ist. Der Weg ist gut markiert und führt nach gut zwei Kilometern (linke Abzweigung vor Arla) auf den grasigen Grat, welcher zum Poncione di Cabbio (1263 m) hinaufzieht. Dieser selber wird überschritten, so dass direkt mit etwas Abstieg auf den Gipfel des Sasso Gordona gewandert weden kann. Dieser ist ein felsiger, freistehender Gipfel mit traumhafter Sicht auf den Comersee und unzähligen Italienischen Gipfeln. Der Sasso Gordona selber liegt auf Italienischem Boden. Der Bergweg ist kettengesichert und eine T3+. Auf der anderen Seite kann im selben Stil wieder runtergestiegen werden und über die Alpe del Corno und Uggine nach Cabbio zurückgewandert weden. Schwierigkeit: T3+.
30.03.2015