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Huetstock (NW/OW, 2676m)
Bild: Huetstock links



Vom Bahnhof Engelberg nahm ich den Ortsbus zur Titlistalstation. Von dort wanderte ich am Seeufer entlang nach Sand und anschliessend am markierten Wanderweg entlang Richtung Juchlipass. Wegen Holzschlags war die direkte Route gesperrt. Die Umleitung führte mich nach Staldirain, Staldeli, Stalden und Grabenhütte. Bei der Haltenhütte kam ich dann wieder auf die Originalroute. Nach der Haltenhütte stieg es nun an, bis es immer etwas steiler wurde und am Schluss der Juchlipass erreicht war. Auf dem Juchlipass stand ich schon mehrmals, aber niemals zuvor hatte ich den Wanderweg genommen, welcher nach Süden quert und den Aufstieg zum Huetstock einleitet. Auf einem kleinen Pass in der Falllinie des Zahm Geissbergs verliess ich den offiziellen Wanderweg und stieg auf einem ausgetretenen Pfad hoch Richtung Zahm Geissberg und etwas unterhalb des Grates entlang hoch zum Huetstock. Eine der Schlüsselstellen bildete eine Felslücke, bei der man mit einem Mix zwischen hindurchpressen und hochklettern hindurchgehen musste. Die letzten paar Meter standen im Zeichen von leichtem kraxeln. Leider war die Sicht wegen des aufkommenden Nebels gleich Null. Trotzdem freute ich mich auf den Gipfel, da ich es nach mehrmaligen Versuchen nun geschafft hatte, den Huetstock zu erklimmen. Den Abstieg machte ich via Melchtal. Dort schaffte ich es gleich auf ein Postauto. Schwierigkeit: T4.
04.10.2014