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Pizzo Molare (TI, 2586m)
Bild: Sicht vom Pizzo di Nara aus



Molare ist der geeignete Ort, um eine spannende Bergrundtour zu starten. Wir wählten den Wanderweg Richtung Fornace. Bis dort ist es relativ flach. Weiter gehts in angenehmer Steigung zur wunderschön gelegenen Alpe Nara und weiter hoch zum Bassa di Nara. Dort tut sich erstmals die schöne Tessiner Bergwelt in voller Breite auf. Vom Pass aus erreichten wir in wenigen Minuten den Pizzo di Nara. Für den Abstieg vom Pizzo di Nara begeht man am besten den Grat, welcher zum Poncione di Nara führt. Dort wo es zu felsig wird, kann der Grat links auf guten Trittspuren umgangen werden - bis zur Scharte wo der Grat wieder ansteigt. Von dieser Scharte wählten wir den Abstieg zum Talbecken südlich des Pizzo Molare. Im Talbecken kann ohne Probleme bis unterhalb des steilen Gipfelhangs des Pizzo Molare aufgestiegen werden. Auf Schafspfaden kann dann die Bocchetta di Sasso Bianco traversierend und leicht ansteigend erreicht werden. Auf dem Südgrat des Pizzo Molare wird der Gipfel bald erreicht. Ein malerische Aussicht zeigt sich vom Pizzo Molare. Auf dem Weiterweg wird nördlich abgestiegen und Richtung Punta di Stou gewandert. Der Bergweg geht östlich am Punta di Stou vorbei, man kann ihn aber von Norden her in wenigen Minuten erklimmen. Der Weiterweg (Abstieg) über die Felsstufen nordwärts mussten wir ein wenig suchen. Kurz unterhalb des Grates ergibt sich ein Schwachstelle nach Norden. Einmal diese Stelle erwischt, sieht man dann auch schon die auftauchenden Wegspuren. Westwärts ging es bei uns weiter zum Pizzo Bareta. Der etwas mühsamere Teil war dann der Abstieg gegen die Laghi di Mottella. Auf unzähligen Gesteinsbroken mussten die wenigen Höhenmeter in kraxelnder Manier überwunden werden. Einmal beim unteren der beiden Seen angekommen, war es dann wieder ein flottes runterwandern zum Ausgangspunkt.
Fazit: Alles in allem eine sehr gelungene und abwechslungsreiche Tessiner Herbstbergtour mit Prachtswetter. Schwierigkeit: T4.
13.09.2014