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Wasserbergfirst (SZ, 2341m)



Es ist Spätherbst und noch einmal wollen wir eine Bergtour unternehmen, bevor es dann zu spät ist. Mit dem PW fahren wir nach Muotatal und ins Hürital hinein nach Liplisbüel, respektive etwas südlich davon (Punkt 1239), wo es ein paar Parkplätze gibt. Wir wandern auf markiertem Bergweg zur Alp Zingel und weiter zur Oberen Träsmeren (T2). Das Gras leuchtet goldig und die Temperaturen sind sehr angenehm. Wir wissen, dass heute eine Schlechtwetterfront zu uns zieht. Wir wissen nicht, wie lange die Sonne noch scheint oder besser gesagt, wie lange wir noch trocken bleiben werden. Bis jetzt haben wir aber grosses Glück. Es macht erst ein wenig zu, als wir bereits den Gipfel erreichen. Das letzte Stück vor dem Träsmeren Seelein bis zum Gipfel erfolgt auf Wegspuren (T3+). Es ist zum Teil ein bisschen rutschig. Zuoberst geniessen wir also den verdienten Gipfelrast und machen uns bald wieder auf den Abstieg. Wir schaffen es noch trocken zum Auto. Erst bei der Heimfahrt hat uns die Schlechtwetterfront erreicht. Fazit: Der Wasserbergfirst ist eine landschaftlich lohnende und abwechslungsreiche Eintages-Bergtour. Schwierigkeit: T3+.
20.10.2013