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Cima di Catögn (TI, 2398m)
Bild: Blick zum Pizzo Molinera



In diesem Jahr hatte es für Mitte Juni übermässig viel Schnee. Wir fuhren deshalb mit öV ins Vergelettotal, ein vergessenes Seitental des Val Onsernone. Die Hinfahrt nach Vergeletto ist sehr kurvig und das Tal fällt sehr steil ab. Die Endstation des Postautos ist die Seilbahnstation, von wo die Seilbahn zur Alpe Saléi führt. Von dort wanderten wir los zur Alpe Pièi und durch den schön gelegenen Bergweg hoch zur Alpe di Ribia auf 1996 m. Wir begegneten auf dem Weg insgesamt drei Schlangen! In der gemütlichen Selbstversorgerhütte Alpe di Ribia genossen wir die Nachmittagsstunden und das selbstgekochte Pilzrisotto. Drei Italienier mittleren Alters stiessen gegen Abend noch zur Hütte. Am nächsten Morgen wanderten wir hoch zum Pass bei Punkt 2241 m und stiegen auf der anderen Passseite durch hohe Altschneefelder runter bis ca. 2100 m. Von hier an behielten wir die Höhe und querten weglos rüber zum Bocchetta di Catögn. Über ein Steinfeld und steiles Wiesengelände standen wir dann bald auf dem Bocchetta di Catögn. Auf dem Grat ging es entlang hoch zum Gipfel. Die letzten paar Meter mussten wir wegen dem vielen Schnee auslassen. Für den Abstieg nahmen wir die Route via Alpe di Categn und durch das Val di Fümegn, welches sehr zu empfehlen ist! In Vergeletto brachte uns das Postauto zufrieden nach Locarno zurück. Schwierigkeit: T3+.
16.06.2013