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Sassariente (TI, 1767m)



Am Vortag wanderten wir von Sementina aus hoch zur wunderschön gelegenen Capanna Alpe Mognone, wo wir auch übernachteten. Wir konnten draussen essen und es uns bei Rotwein gut gehen lassen.

Nach einem gesunden Schlaf und anschliessendem Frühstück verliessen wir die Hütte in Richtung Alpe di Orino. Wir hätten auch dort übernachten können, ist aber von der Aussicht her nur halb so gut gelegen wie die Alpe di Mognone. Der Bergweg läuft in das Val Ruscada hinein zur Alp Corte di Mezzo. Ab hier wanderten wir auf der anderen Talseite wieder talauswärts und weiter westwärts des Valle di Cugnasco bis zur Alpe di Gana. Ab Alpe di Gana stieg der Bergweg wieder an. Dieser führte auf abwechslungsreichem Zick Zack relativ direkt hoch zum Sassierente. Etwa hundert Meter unterhalb des Gipfels fing es an zu gewittern. Ziemlich zügig nahmen wir noch die letzten Drahtseil gesicherten Meter unter die Füsse und gratulierten uns schnell zum Sassariente. Ebenso schnell verliessen wir wieder den Gipfel. Wir hatten etwas Pech, denn kaum waren wir wieder abgestiegen, entfernte sich das Gewitter. Wir wanderten westwärts hinab Richtung Monti della Gana und zur Bergwirtschaft Monti di Motti. Nach einem Desserthalt stiegen wir noch die letzten Meter bis ins Tal hinab nach Gordola. Am Ende des Tages wussten wir, was wir heute so gemacht hatten. Schwierigkeit: T3.
22.05.2011