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Chli Bielenhorn (UR, 2940m)
Bild: Links die Kamele und rechts der Ausläufer des Chli Bielenhorns



Um den goldenen Herbst nochmals richtig geniessen zu können, nahm ich anfangs Oktober zwei Tage frei. Zusammen mit Reto fuhr ich am Donnerstag mit dem PW nach Tiefenbach im Kt. Uri. Der erste Streckenabschnitt zur Sidelenhütte führte zuerst auf dem Wanderweg Richtung Albert-Heim-Hütte. Bei Punkt 2259 überquerten wir den Bach und wanderten weiter westlich - mehrheitlich weglos - zum Nepali-Highway. Dieser blau-weiss-blau markierte Weg führt unter dem Chli Bielenhorn hindurch und auf der anderen Seite wieder hoch zur Sidelenhütte auf 2708 m, wo wir für eine Nacht reserviert hatten. Diese Hütte liegt an einem fantastischen Plätzchen. Der Innenausbau ist relativ neu und die Hüttenstube ist sehr gemütlich. Da es erst Nachmittag war und wir schon eine längere Pause hinter uns hatten, kletterten wir uns noch etwas am nahe gelegenen "Klettergarten" ein.

Der nächste Morgen brach an und wir erlebten beim Frühstück einen traumhaften Sonnenaufgang. So etwas Schönes erlebt man nicht alle Tage. Guten Mutes verabschiedeten wir uns von der Sidelenhütte und wanderen die 200 Höhenmeter hoch zur Unteren Bielenlücke (2893 m). Die restlichen Meter waren noch schneebedeckt. Die letzten Meter zum Gipfel erforderten noch eine kurze Kraxeleinlage. Bald durften wir zu unserem Gipfelglück auf dem Chli Bielenhorn gratulieren. Die Temperaturen waren für den Herbst für diese Höhe (2940 m) ziemlich hoch. Unser heutiges Hauptziel - das Strahlengrätli - stand noch vor uns und wir stiegen bald wieder runter, diesmal auf die andere Seite der Unteren Bielenlücke. Weiteres dazu lese den Klettertourenbericht über das Strahlengrätli. Schwierigkeit: T4-.
08.10.2010