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Sefinenfurgge (BE, 2612m)



Am Vortag wanderten wir bei schönstem Herbstwetter von der Griesalp hoch zur Gspaltenhornhütte. Die Landschaft während dem Hüttenzustieg ist einfach beeindruckend und sehr abwechslungsreich. Schritt für Schritt gelangt man durch verschiedene Vegetationsstufen bis zur Hütte. Das Hüttenteam kannte ich bereits seit der Gspaltenhorntour ein Jahr zuvor. Überaus freundlich wurden wir auch diesmal wieder bedient.
Am nächsten Tag starteten wir nicht allzu früh in Richtung Sefinenfurgge. Gemütlich wanderten wir hoch zu Punkt 2628. Es war eine traumhafte Gegend mit atemberaubender Aussicht. Da wir noch früh dran waren, folgten wir noch dem alpinen Wanderweg Richtung Bütlasse. Die Geröllquerung ist dort recht steil (T5). Die Steine waren zum teils noch vereist, weshalb wir gar nicht zum Gipfel hochstiegen. Wir hatten die Steigeisen nicht mitgenommen und im Auto gelassen. Nichts desto trotz machten wir es uns gemütlich und picknickten unterhalb der Vorderen Bütlasse und genossen das Prachtswetter in vollen Zügen. Irgendwann stiegen wir wieder runter zu Punkt 2628 und querten auf dem Wanderweg zur Sefinenfurgge. Der Abstieg folgte nochmals mit einem unterbrochenen Chillen zur Rotstockhütte, wo wir auch wieder viel Zeit für Speis und Bier hatten. Eine gesellige Runde gab es während dem Nachtessen am Tisch. Ein sehr gesprächiger Ami aus Colorado erhielt uns den ganzen Abend. Die Rotstockhütte ist ein SAC-Hütten ähnliches Berggasthaus. Die Preise sind aber recht saftig. Das Wetter sollte für morgen wieder etwas schlechter werden (was auch nicht so schwierig war bei diesem unübertrefflich schönen Wetter in den letzten Tagen). Wir wollten deshalb erst morgen definitiv entscheiden, wie unser Programm aussehen würde. Die wahrscheinlichste Option sollte der Fussaufstieg auf das Schilthorn sein. Schwierigkeit: T3.
11.09.2009