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Elfer (NW, 2082m)
Bild: Rückblick vom Brisenhaus zum Elfer



Nach dem Abstieg vom Zwelfer querten wir zwischen den Stöcken zur Westflanke des Elfers. Dank einer breiten Grasöffnung lässt sich dort das Felsband des Elfers einfach durchgehen. Die letzten 200 Höhenmeter bis zum Gipfel sind auf dem Grasrücken zu bewältigen, welcher gegen Ende immer ein bisschen schmaler wird. Auf dem Gipfel genossen wir den verdienten Mittagsbrunch. Es war ziemlich kühl und es fielen zwischendurch vereinzelt Schneekügelchen vom Himmel. Der Nebel und die Wolken wussten heute nicht so richtig, ob sie kommen oder gehen wollten. Mit dem Nebel ergab sich jedoch immer wieder ein mystisches Naturschauspiel. Der Abstieg vom Elfer war südseitig einfach zu meistern. Das Runterrutschen auf den Schuhen war im Altschnee ein Genuss und im Eiltempo kam uns das Brisenhaus entgegen. Der Apfelkuchen und das verdiente Kaffee schmeckte wie immer hervorragend. Der Abstieg zur Niederrickenbach-Bergstation war noch eine Pflichtübung. Dank dem unsicheren Wetter hatte es heute nicht viele Leute unterwegs, jedoch boten das leuchtend grüne Gras und die Pflanzen etwas fürs Auge. Schwierigkeit: T3.
14.06.2008