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Bristen (UR, 3073m)
Bild: NE-Grat diesmal im Sommer



Meine Schulkollegen Andy und Thöm fragten mich vor einiger Zeit an, ob ich auf die Bristentour mitkäme. Da konnte ich nicht nein sagen. Während sie bereits am Vortag zum Bristenhüttli aufstiegen, kam ich erst am Gipfeltag nach. Um nicht alles an einem Stück (2300 Höhenmeter) machen zu müssen, lief ich um 21.30 Uhr am Abend in St. Anton bei Bristen ab. Ich hatte meine Matte, Biwak- und Schlafsack dabei. Nach zwei Stunden erreichte ich das Bristenstäfeli, wo ich in der Nähe bei Sternennacht mein Nachtlager einrichtete. Am nächsten Morgen stieg ich hoch zum Bristenhüttli. Ich war etwas später dran, es war bereits 08.30 Uhr. Ich sagte meinen Kollegen, dass sie nicht auf mich warten sollten. Sie liefen eine halbe Stunde vor mir ab, ich holte sie dann aber auf dem Grat ein. Ich kannte die Route mehr oder weniger, da ich den Nordostgrat vor vier Jahren schon mal durchgeführt habe. Die Aussicht und das Wetter waren grossartig. Wie hätte es besser sein können. Wir hatten genügend Zeit und konnten bei dieser Hochdrucklage den ganzen Tag ausnützen. Schwierigkeit: T5.
26.07.2007